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SILBER UND VIREN

Silberkannen statt Kühlschrank?

Bevor es Kühlschränke gab und schon bei den alten Persern 500 Jahre vor Christus wurden Wasser oder Milch und andere Lebensmittel haltbarer gemacht. Entweder wurde eine Silbermünze hineingeworfen oder man stellte die Gefäße aus Silber her.

Heute weiß man, daß nicht Silber selbst, sondern Silber-Ionen Viren und Bakterien töten. Silber-Ionen werden in Augentropfen für Säuglinge, in Wundauflagen oder bei künstlichen Gelenken eingesetzt. Während in Deutschland Bakterien und Viren immer unempfindlicher gegen Antibiotika werden und jeden Tag in Deutschland 700 Kilogramm Antibiotika geschluckt werden, so ergab eine Studie (www.bvl.bund.de/germap2008), sind bei Silber keine Resistenzentwicklungen bekannt.

Und als "kolloidales Silber" bremst es z. B. die Ausbreitung von Erkältungs-Viren, wenn man einen Sprühstoß in Nase oder Rachenraum gibt. Aber Achtung: Kolloidales Silber muß sauber und gewissenhaft hergestellt sein, sonst können bei zu hoher Dosis Nebenwirkungen entstehen. (40 Sprühstöße pro Tag sind erlaubt. Meiner Erfahrung reichen bei Infekten 1-2 Sprühstöße pro Nasenloch alle paar Tage). Eine Kombination mit dem Cistus-Tee lohnt sich. Allerdings bevorzugen einige das Kolloidale Silber, weil man es nicht wie den Tee erst zubereiten muß, sondern direkt anwenden kann, z. B. wenn man morgens verschnupft aufwacht.

Eine kleine Anekdote am Rande: Man vermutete früher bei den Adligen "blaues Blut", weil sie öfter blau verfärbte Hautstellen hatten. Heute kennt man das als Nebenwirkung einer Silberüberdosierung, wenn man wie solche Adligen zu viel von Silbertellern und Besteck ißt. Die durch den Kontakt mit dem Essen entstehenden Silbersalze führen viel schneller zu einer Überdosierung als das Silber im fein verteilten Kolloid.

Achten Sie also auf einen vertrauenswürdigen Hersteller, damit Sie kein "blaues Blut" bekommen.

Literaturhinweise, Bezugsquellen und weitere Informationen z. B. hinsichtlich biologischer Herstellung erhalten Sie bei mir.

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Aktualisiert 21.4.2012