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Cäsar, die oströmischen Kaiser und die Templer wurden mit diesem Geheimwissen reich.

Die ersten Münzen wurden wohl 700 v. Chr. erfunden, die ersten Goldmünzen tauchten wenig später in den Tempeln auf. Cäsar führte eine Goldwährung ein und die römische Oberschicht und später vor allem die "oströmische" in Byzanz profitierte davon, daß es weiter im Osten wie z. B. Indien und Japan doppelt so viel Gold für die gleiche Menge Silber gab.

Vor allem Venedig und den Tempelrittern sei das ein Dorn im Auge gewesen und sie zerstörten diese größte und reichste Stadt des Mittelalters und damit den Goldstandard der Cäsaren. Unmengen von Gold wurden erbeutet und das Nutzen des Geheimnisses ging auf die Tempelritter und Venedig über.

Wie das so ist, wurden die Tempelritter zwar damit unglaublich reich, aber 100 Jahre später vernichtet von einem König, der seine Schulden an sie nicht zurückzahlen wollte. (Mehr über diese spannende Geschichte lesen Sie in R. Deutsch: Das Silber-Komplott).

Und heute?
Wurden die USA tatsächlich deswegen reich, weil sie 1991 die Golddeckung der Währung abschaffte und statt den Bankrott zu erklären den Dollar zur Bezugswährung machte? Oder machte die Befreiung vom Gold die Weltwirtschaft flexibler?

Erst diese Befreiung vom Gold ermöglichte derartig riesige Schuldenberge. Früher waren der Vergleichswert Silber und Gold, in der Natur vorhandene Metalle. Früher waren Währungen über Jahrhunderte stabil, weil sie mit Gold und Silber hinterlegt waren. Heute wird uns erzählt, das Papiergeld an sich sei der Wert. Mehr über Alternativen lesen Sie in B. Lietaer: Mysterium Geld.

„Ist Geld-verdienen nicht eigentlich unsozial?“




 

Aktualisiert 21.4.2012